Ein Einblick in das Engagement

Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Regensburg gibt es seit 1952, zunächst als (unselbstständige) örtliche Gesellschaft des Münchener Vereins, seit 2023 eigenständig als gemeinnütziger e.V.

Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Regensburg e.V. engagiert sich für den interreligiösen Dialog und die Förderung des Verständnisses zwischen Judentum und Christentum. Wir schaffen Formate, in denen Wissen wächst, Begegnung möglich wird und gegenseitiger Respekt zur gelebten Praxis wird.

Begegnen
Wir bringen Menschen und Institutionen zusammen – im Dialog über Glauben, Geschichte und Gegenwart.

Lernen
Vorträge, Gespräche und Bildungsangebote helfen, Wissen zu vertiefen und Vorurteile abzubauen.

Erinnern & Haltung zeigen
Wir setzen Impulse für eine lebendige Erinnerungskultur und für klare Positionen gegen Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit.

Christlich-jüdische Zusammenarbeit bedeutet für uns: zuhören, fragen, Unterschiede respektieren – und Gemeinsamkeiten sichtbar machen. Die GCJZ-Arbeit ist regional verankert und zugleich Teil eines bundesweiten Netzwerks christlich-jüdischer Gesellschaften.

Was uns leitet

Nach der Shoah wurden Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit gegründet, um Beziehungen zu stärken und Vorurteile abzubauen. Diese Verantwortung bleibt aktuell – in Bildung, Erinnerungskultur und im entschiedenen Eintreten gegen Antisemitismus.

Netzwerk & Kooperation

Wir arbeiten regional und kooperieren regelmäßig mit Partnern in Regensburg – insbesondere bei öffentlichen Vorträgen, Gesprächsabenden und Kultur- bzw. Bildungsformaten.

Wir möchten, dass christlich-jüdische Verständigung in Regensburg nicht nur ein Begriff bleibt, sondern konkret erfahrbar ist. Deshalb organisieren und begleiten wir Formate, die Wissen vermitteln, Begegnung ermöglichen und Raum für offene Gespräche schaffen – über Geschichte, Religion und die Fragen, die uns heute beschäftigen. Das tun wir vor Ort und, wo es passt, auch digital – meist in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus Gemeinde, Bildung und Kultur.

Konkret heißt das:

  • Gesprächsabende und Vorträge, die jüdische und christliche Traditionen ebenso wie aktuelle gesellschaftliche Fragen fundiert und offen verhandeln und in einen Diskurs bringen.
  • Führungen und Lernangebote, die Einblicke in jüdisches Leben in Regensburg ermöglichen und Orte der Stadt neu lesbar machen.
  • Erinnerungsformate, die Biografien und Spuren sichtbar halten und Verantwortung im Heute stärken.
  • Kultur- und Filmgespräche als niedrigschwellige Zugänge, die Perspektiven erweitern und Dialog fördern.
  • Kurz: Wir verbinden Information und Begegnung – damit Verständnis wachsen kann und das Miteinander in der Stadtgesellschaft stärkt.

Konkret z. B. Nachbericht der Studienwochen oder Tätigkeitsbericht