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SUMMARY:“Himmel, Paradies, Shalom:
DESCRIPTION:Tod und Jenseits in antiken christlichen und jüdischen Grabinschriften”\nVortrag\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDie Frage nach einem möglich “Danach” gehört zu den ewigen Fragen der Menschheit. Ein spannender neuer Forschungsansatz aus dem Bereich der Archäologie hat sich in diesem Zusammenhang alten Grabinschriften zugewandt.\nWie formulierten Christen und Juden in der Zeit der Patristik ihre Vorstellungen über Tod und Jenseits? Wie drückten sie ihre Wünsche für die Verstorbenen aus? Christliche und jüdische Grabinschriften bringen uns Menschen des 3. bis 7. Jahrhunderts nahe, die ihrer Hoffnung Ausdruck gaben, dass mit dem Tod nicht alles aus sei, ein neues Leben beginne oder doch der oder die Tote Frieden finden möge.\nDer Vortrag präsentiert griechische, hebräische und lateinische Inschriften auf Grabsteinen, die für ganz unterschiedliche Menschen gesetzt worden sind, Menschen aus verschiedenen sozialen Schichten, deren Denken viele Facetten von Jenseitshoffnung erkennen lässt. Die christlichen Texte zeigen durchgehend ein freundliches und friedvolles Jenseits, in dem die Toten Gemeinschaft mit Gott haben. Die jüdischen Inschriften betonen die Sicherstellung der ungestörten Grabesruhe mit dem Wunsch “Schalom” bzw. “In Frieden sei dein Schlaf!”\n\n\n\n\n© Prof. Dr. Jutta Dresken-Weiland\n\n\n\n\nReferentin:\nProf. Dr. Jutta Dresken-Weiland, Universität Göttingen, außerplanmäßige Professorin für Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte an der Univ. Göttingen. Seit 2002 ist Jutta Dresken-Weiland Mitglied im Redaktionsbeirat der Zeitschrift Antiquité tardive und Vertreterin der deutschen Fachkollegen in der Association pour l’Antiquité tardive. Sie gehört seit 2004 zu den Mitherausgebern der Römischen Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte.\nJutta Dresken-Weiland engagiert sich für zahlreiche Sozialprojekte im Heiligen Land und ist Mitglied im Deutschen Verein vom Heiligen Lande. 1999 wurde sie vom Kardinal-Großmeister Carlo Furno zur Dame des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem ernannt und am 23. Oktober 1999 im Freiburger Münster durch Bischof Anton Schlembach, Großprior der deutschen Statthalterei, in den Orden investiert. Seit 2016 ist sie Leitende Komturdame der Komturei Regensburg.\n\nAnmeldung\n\n\n
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